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Mittelagger beim Dorfwettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft
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"Unser Dorf hat Zukunft" 2011
Mittelagger präsentiert sich im Dorfwettbewerb
Zum 2. Mal in Folge beteiligte sich die Interessengemeinschaft Dorf- und Spielplatz Mittelagger e.V. an dem kreisweiten Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".
Das Martinshorn der Löschgruppe Mittelagger empfing die Kommissionsmitglieder mit einem lauten Tatü Tata, sodass das Zusammenwirken aller Vereine von Beginn an deutlich wurde. Des Weiteren wird im Steinaggertal eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Reichshof gepflegt. Bürgermeister Rüdiger Gennies und Ratsmitglied Axel Osterberg nahmen auch aus diesem Grund an der Veranstaltung teil. Die für das kommende Kalenderjahr anstehenden Bauarbeiten in der Ersbacher Straße (Ersbachverrohrung) und Schulstraße (Wasserleitung und Straßendecke) helfen der Dorfentwicklung und werden als Chance für eine Mitwirkung und Mitgestaltung gesehen.
Zusammenfassend können wir alle festhalten, dass Mittelagger sich von einer gastfreundlichen, herzlichen und überaus kameradschaftlichen Seite gezeigt hat. Der Bewertungskommission sind wir in guter Erinnerung geblieben. Der anschließende Gedanken- und Meinungsaustausch bei einem kühlen Bier und einer heißen Wurst war interessant und wichtig.
Ein Dank gilt den Mitgliedern der Vereine und Organisationen für die tatkräftige Unterstützung, dem MGV für die Bereitstellung der Sängerklause und natürlich unserem Orga-Team für die gute Wettbewerbsvorbereitung. Ein besonderer Dank gilt Helge Wolf für die sichere Fahrt im "Steinaggertaler"
(J.N.)
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2011 - Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"
Mittelagger ruft: Gemeinsam sind wir stark !
Der Weg in eine gute Zukunft für Mittelagger und das Steinaggertal kann im Hinblick auf den demographischen Wandel nur gelingen, wenn die Menschen vor Ort zusammen daran arbeiten. Kooperationen zwischen Vereinen und Dörfern, Beteiligung der Bürger bei Projekten, Einbindung von Jung und Alt - Mittelagger ist dabei, diesen Weg zu gehen.
Durch seine zentrale Lage im Steinaggertal, durch Vereine, Feuerwehr und Kindergarten bietet Mittelagger den Bürgern des Ortes und der umliegenden Dörfer Möglichkeiten für ein reges Miteinander. Unterschiedliche Veranstaltungen bringen schon heute die Generationen zusammen.
Der Begriff "demographischer Wandel" prägt immer stärker unseren Alltag. Mittelagger will sich dieser Problematik stellen, die Lebensqualität in unserem Dorf erhalten und weiter entwickeln. Die Teilnahme an der "Zukunftswerkstatt Dorf" des Oberbergischen Kreises hat uns ein starkes Werkzeug an die Hand gegeben. Wir werden die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse der Bürger, die Wünsche, die sie an ihr Dorf haben, ermitteln, um Schwerpunkte für Aktivitäten setzen zu können. Die Kooperation zwischen den Vereinen wird weiter intensiviert. Nur so sind Projekte wie der zentrale Dorfplatz in Mittelagger durchführbar. Die Zusammenarbeit mit den benachbarten Dörfern wird ausgebaut, um gemeinschaftliche Einrichtungen wie z.B. ein Dorfbüro zu ermöglichen.
Mittelagger will ein lebendiges Dorf bleiben, ein Dorf, in dem verschiedene Generationen, ganz unterschiedliche Menschen einander begegnen. Und schon lange steht dafür das Motto: "Ich bin dabei!"
Stichtag 18. Juli 2011: die Kommission kommt zur Dorfbegehung
Am Montag, 18. Juli 2011, wir die Bewertungskommission um 18.15 Uhr in Mittelagger sein. Der Vorsitzende der IG Dorf- und Spielplatz wird die Kommissionsmitglieder begrüßen. Anschließend startet Dirk Lünschermann, der Ortsvorsteher von Mittelagger, mit den Damen und Herren eine Rundtour durchs Dorf. Den Abschluss bildet dann die Präsentation in der Sängerklause: Ein Überblick über Gestern - Heute - Morgen, über Erreichtes, aktuelle Aktivitäten und Pläne.
Die Abschlussveranstaltung, bei der die Ergebnisse des Kreiswettbewerbs bekannt gegeben werden, findet in diesem Jahr in der Wiehltalhalle statt. Termin: Freitag, 16.09.2011 ab 18.00 Uhr.
Das Team 2011
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Archiv: Teilnahme am Dorfwettbewerb 2008
Was will der Wettbewerb?
Wir leben nicht in der Stadt, wir leben auf dem Land, in einem Dorf. Und dieses Dorf hat eine ganze Menge zu bieten: Arbeitsplätze, Freizeitmöglichkeiten und vor allem: Menschen. Die Möglichkeiten, die wir in Mittelagger haben, wollen wir erhalten und ausbauen. Das Leben hier soll den Menschen Perspektiven bieten in den unterschiedlichsten Situationen. Dazu gehören z.B. die Gemeinschaft bei Dorffesten, das Vereinsleben, die Versorgung mit Lebensmitteln und Dienstleistungen und vieles mehr.
Im Rahmen des Wettbewerbes werden zu verschiedenen Bewertungsbereichen Informationen zusammengestellt und im September 2008 einer Kommission präsentiert. Für diese Arbeit hat sich ein Team zusammengefunden, das Unterstützung braucht von möglichst vielen aus dem Dorf.
Das Team 2008
Die Bewertungsbereiche des Wettbewerbs
1. Konzeption und Umsetzung Ideen, Konzepte und Planungen sollen helfen, den Dorfcharakter zu bewahren, das Dorf an sich verändernde Rahmenbedingungen anzupassen.
2. Wirtschaftliche Entwicklung und Initiative Alle Aktivitäten, die Arbeitsplätze sichern und schaffen, sind für die Zukunft des Dorfes wichtig.
3. Soziales und kulturelles Leben Durch Angebote und Einrichtungen im kulturellen und sozialen Bereich soll das Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger gestärkt werden.
4. Baugestaltung und Entwicklung Gebäude, Frei- und Verkehrsflächen prägen das Bild eines Dorfes.
5. Grüngestaltung und Entwicklung Die Grünflächen (öffentliche und private) ergänzen harmonisch das Dorfbild. Natur und Umwelt haben einen wichtigen Einfluss auf die Lebensqualität.
6. Dorf und Landschaft Ein Dorf geht in die Landschaft über, in der es liegt, sollte mit ihr vernetzt und in sie eingebunden sein.
Interview mit Andreas "Early" Erlinghagen, 2. Vorsitzender IG Dorf- und Spielplatz Mittelagger e.V.
Frage: Die Interessengemeinschaft Mittelagger macht sich stark für einen zentralen Dorf- und Spielplatz. Ist das nicht eine Nummer zu groß für einen jungen Verein mit 140 Mitgliedern?
Antwort: Für einen Verein alleine bestimmt. Wir sind aber nicht alleine. Fünf weitere Vereine und zwei Institutionen im Steinaggertal machen bei diesem Projekt mit. Die IG ist nur das Sprachrohr aller Vereine.
F.: Und jetzt ist es soweit?
A.: Es ist ein weiterer Schritt gemacht worden. Der Einleitungsbeschluss für die Aufstellung des Bebauungsplans BP 25 Mittelagger - zentraler Dorfplatz ist durch die Politik gefasst worden. Nach den Sommerferien folgt die Beteiligung der Öffentlichkeit.
F.: Und bis dahin müssen alle Aktivitäten ruhen?
A.: Alle aktiven Vereine sind natürlich ungeduldig. Noch in diesem Jahr sollen die 15 Jahre alten Behelfsbauten abgerissen werden. Wir, das heißt alle Vereine und Institutionen haben der Gemeinde angeboten, die Behelfsbauten kostenneutral abzureißen. Über die anfallenden Deponierungskosten müssen wir noch Einigung erzielen.
F.: Das kann ja unter Umständen noch lange dauern?
A.: Es ist nicht unsere Absicht lange Verhandlungen zu führen, wir möchten etwas bewegen. Bis Ende Juni sollte die Gemeinde sich entscheiden, ob andere Lösungen des Abbaues bestehen. In den Sommerferien ist für uns die beste Zeit den Abriss vorzunehmen.
F.: Das hört sich alles so problemlos an?
A.: Wir hoffen auf eine große Akzeptanz in der Bevölkerung. Aber für alle Vereine im Steinaggertal gibt es einen Existenzschutz nur, wenn die zentrale Fläche öffentlich bleibt. Mit dem Bebauungsplan hat jeder Verein eine solide Planungssicherheit. So können wir den Anwohnern schon jetzt zusichern, dass der Heckenbewuchs und somit der Sichtschutz im Bebauungsplan festgeschrieben und nicht verändert wird. Keine andere Form der Nutzung kann diese Zusage machen.
F.: Aber eine Beeinträchtigung der Anwohner stellt die Fläche schon dar?
A.: Das kann man auch nicht so einfach wegwischen. Allerdings ist diese Fläche seit Jahrzehnten als Spiel-, Freizeit und Festplatzfläche genutzt worden. Unser jetziges Vorhaben sorgt für ein geordnetes Miteinander. Wir möchten auch alle Anwohner bitten aktiv und kreativ mitzuarbeiten. Nur so kann man auch in 15 Jahren sagen: Unser Dorf hat Zukunft
Stichtag 10. September 2008: die Kommission kommt
Zehn Uhr. Jeden Moment werden sie eintreffen, die Mitglieder der Kommission. Seit fast vier Wochen schon fahren sie durch den Oberbergischen Kreis, besuchen Dorf um Dorf, vergeben ihre Punkte. Zehn Uhr. Die Kinder des AWO-Kindergartens "Lotte Lemke" stehen auf der Rampe der Sängerklause und schwenken Fahnen mit dem Mittelagger-Logo. Auch sie sind dabei, als der Bus in der Schulstraße hält, und die Damen und Herren aussteigen. In der Sängerklause werden die Gäste von Jürgen Neumann, dem 1. Vorsitzenden des Dorfvereins, begrüßt. Er erläutert, dass die Dorfinteressen bis vor zwölf Jahren durch die Traditionsvereine Männerchor und Freiwillige Feuerwehr wahr genommen wurden. Erst die Sicherung der öffentlichen Fläche als Gemeinfläche machte die Gründung eines eigenständigen Vereins notwendig. Die Kommissions-Mitglieder haben Zeit, sich die Präsentation über Mittelagger anzuschauen, dann heißt es "Bitte einsteigen!". Im kleinen Bus startet die Tour durch den Ort. Reiseführer Dirk Lünschermann weiß auf der gemütlichen Fahrt Vieles zu berichten, erzählt von früheren Zeiten und von den Plänen, die die Vereine in Mittelagger in der näheren Zukunft verwirklichen wollen. Die unterschiedlichen Bebauungsphasen, das Grün in und um den Ort, die wirtschaftlichen Möglichkeiten Mittelaggers werden bei drei Zwischenstopps vor Ort betrachtet. Den Schlusspunkt der Rundreise bildet der zentrale Dorfplatz. Hier zeigt sich deutlich, wie viel die Menschen in und um Mittelagger erreichen können, wenn sie anpacken und an einem Strang ziehen. Die Zukunft ist greifbar nah. Bei einem Imbiss mit Produkten aus dorfeigener Produktion (Honig und hausgemachte Wurst auf selbstgebackenem Brot) bleibt noch ein wenig Zeit für letzte Gespräche und Fragen, bevor die Damen und Herren der Kommission ihren eigenen Bus besteigen und zum nächsten Dorf aufbrechen.
In gut einer Woche, am 18. September 2008, werden die Ergebnisse des diesjährigen Dorfwettbewerbes bekannt gegeben. Wir sind natürlich gespannt, wie Mittelagger abgeschnitten hat. Allen, die sich bei der Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs engagiert haben, gebührt ein herzliches Dankeschön.
Aber das Ende des Wettbewerbs ist nicht das Ende des Engagements. Durch unsere Teilnahme wollen wir vor allem noch mehr Menschen in Mittelagger erreichen, wollen bekannt machen, was alles in unserem Dorf passiert. Und vielleicht den einen oder die andere anregen, sich aktiv am Geschehen zu beteiligen.
Unser Dorf Mittelagger hat Zukunft! Und wir sind dabei!
(U.L.)
Ein paar Bilder vom Besuch gibt's hier.
Ziel erreicht: Wir stehen auf dem Treppchen
Das erste Mal dabei und gleich eine Bronze-Wertung, ein dritter Platz für Mittelagger im Dorfwettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".
18. September 2008, 17:45 Uhr: Der "Steinaggertaler" Helge Wolf fährt uns nach Wipperfürth-Kreuzberg zur Siegerehrung des Wettbewerbs. Wir, das sind der Vorstand des Dorfvereins, das Projektteam, Axel Osterberg (Kreistagsabgeordneter) und Rüdiger Gennies (Bürgermeisterkandidat). Auch wenn der eine oder die andere bisher vielleicht nicht nervös war, bei der Fahrt durch ein sonniges Oberbergisches Land steigt der Adrenalinpegel bei allen langsam aber sicher an. Wo werden wir stehen im Vergleich der 75 Dörfer? Werden wir einen der Sonderpreise ergattern? Wir haben keine Vergleichsmöglichkeiten und versuchen, unsere Erwartungen im Zaum zu halten.
(Leider waren die Lichtverhältnisse und mein Sitzplatz im hinteren Drittel des Saales so ungünstig, dass ich von den Rednern keine brauchbaren Bilder machen konnte. Anm. U.L.)
Betont wird durch den Wettbewerb auch die Eigenverantwortung der Dörfer, die Initiative und Einsatz der Bürger herausfordert. Applaus für Frau Mahler, ein weiteres Intermezzo der Kapelle, dann beginnt die Bekanntgabe der Ergebnisse.
Gruppe Drei - das bedeutet Bronze. Name um Name fällt. Wir rutschen auf unseren Stühlen herum, die Augen starr auf die Bühne gerichtet, halten den Atem an. Mittelagger. Hat er Mittelagger gesagt? Ja! Ein kurzes Hin und Her. Wer geht auf die Bühne? Jürgen Neumann als 1. Vorsitzender des Dorfvereins? Der überlässt diese Ehre gerne Dirk Lünschermann, der als Mitglied des Projektteams die Kommission durch Mittelagger geführt hat. Und dann gleich noch ein Erfolg. Aus der Hand von Landrat Hagen Jobi nimmt Dirk den Sonderpreis für die "Entwicklung zukunftsfähiger Arbeitsmöglichkeiten im Dorf" entgegen.
Applaus! Applaus! Die Urkunden gehen von Hand zu Hand, damit wir alle es glauben. Ein dritter Platz für Mittelagger. Olympisch gesehen stehen wir auf dem Treppchen. Ein riesiger Erfolg für unser Dorf. Mit einer Samba läutet die Schützenkapelle den letzten Teil des Abends ein, die Prämierung der Silber- und Golddörfer und die Bekanntgabe der ersten vier Sieger, die 2009 den Oberbergischen Kreis im Landeswettbewerb vertreten werden. Nach dem Ende der Veranstaltung stehen wir noch eine Weile vor der Mehrzweckhalle in Kreuzberg, trinken gemeinsam ein Bier und spüren, wie die Anspannung weicht. Wir stoßen miteinander an und versprechen uns: beim nächsten Mal sind wir auch wieder dabei. Und dann bekommen wir Silber!
Der Nachlese-Abend am 26.09.2008
Stammtisch des MGV "Liederkranz" in der Sängerklause am Freitag, 26.09.2008. Bei frisch gezapftem Bier sammeln sich einige Gäste. Die Stellwände mit der Präsentation zu "Unser Dorf hat Zukunft" stehen noch, an der Seitenwand hängt der riesige Zeitstrahl mit Daten aus der Geschichte Mittelaggers. Bilder vom Abriss der Behelfsbauten und die Zeichnung des Architekten zu einer möglichen Gestaltung des Dorfplatzes weisen in die Zukunft.
Jürgen Neumann, 1. Vorsitzender des Dorfvereins, begrüßt die Anwesenden zu diesem Abend, an dem ein Blick zurück und einer nach vorne geworfen werden soll. Mittelagger hat zum ersten Mal am Dorfwettbewerb teilgenommen und sofort einen dritten Platz belegt, außerdem einen Sonderpreis gewonnen. Die Urkunden sollen demnächst gerahmt und in der Sängerklause aufgehängt werden. Der Dank geht an das Gremium, das die Teilnahme mit viel Engagement vorbereitet und durchgeführt hat. Uta Lösken, Projektleiterin des Gremiums, berichtet kurz über die Arbeit, die Treffen des Teams, das Sammeln und Aufbereiten der Informationen. Dirk Lünschermann erzählt vom Besichtigungstag, an dem er Reiseleiter durch Mittelagger gespielt hat. Auch wenn der Wettbewerb beendet ist, will das Gremium weiter arbeiten. Zum Beispiel sollen die Informationen für alle Interessierten zugänglich gemacht werden. Die Präsentationsmappe soll zu einem Heft über Mittelagger ausgebaut werden. Und die Ideen zur Dorfentwicklung sollen schließlich auch weiter verfolgt werden.
Ein Thema an diesem Abend ist natürlich der zentrale Dorfplatz. Inzwischen ist der Bebauungsplan BP 25 genehmigt, Dorf- und Spielplatz sind im Bebauungsplan festgeschrieben und in der nächsten Zeit kann die konkrete Planung starten, wie dieser Platz gestaltet werden soll.
(U.L.)
Glückwünsche zum Dritten Platz im Dorfwettbewerb
Und hier sind die Urkunden:
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